www.faustball-europacup-2013.de
Copyright © Alle Rechte vorbehalten. Erstellt von US. Nutzungsbedingungen | Datenschutz
Willkommen.Dein Aufenthalt.Europacup.Spielberichte.Teilnehmer.Bilder.Kontakt.Presse.Liveticker.

 

Teamcheck

 

zum Faustball Europacup der Männer 2013 am 06./07. Juli 2013 in Unterhaugstett

 

 

TSV Pfungstadt (1.Platz Europacup 2012 und aktueller Tabellenführer der 1.Bundesliga Süd)

Der TSV Pfungstadt ist sicherlich so etwas wie die Mannschaft der Stunde im weltweiten Faustball, so wurde man in den letzten 3 Jahren Deutscher Meister (saisonübergreifend seit 54 Ligaspielen unbesiegt) und konnte sich letztes Jahr erstmals den Europacup Titel sichern. So verwundert es auch nicht das der TSV Pfungstadt als Ziel die Titelverteidigung ausgegeben hat, auch wenn man sich durchaus bewusst ist das an einem Wochenendturnier auch die Tagesform ausschlaggebend sein kann. In den letzten Spielen in der 1.Bundesliga Süd musste man sich etwas mehr strecken als gewöhnlich im Ligaalltag, von daher darf man gespannt sein ob dies die Mannen um Jahrhunderttalent Patrick Thomas beeinflussen wird oder ob das keine Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Pfungstädter hat.

Aktuell verfügt man mit Patrick Thomas und Ajith Fernando über zwei Spieler die versuchen werden im August mit der deutschen Nationalmannschaft die World Games in Kolumbien zu gewinnen.

Auch die Umfrage auf der Europacup Sonderseite hat ergeben das der TSV Pfungstadt als der große Favorit dieses Turnieres angesehen wird, so tippen über 70% die an der Umfrage teilgenommen haben auf eine Sieg des Teams von Faustballlegende Dieter Thomas.

 

UFG Sparkasse Grieskirchen-Pötting ( 3.Platz Europacup 2012 und aktueller Tabellenführer in Österreich)

Die UFG Sparkasse Grieskirchen-Pötting darf sicherlich als die routinierteste Mannschaft im 4er Feld des Europacups bezeichnet werden, hat man doch bereits einen Altersschnitt von über 30 Jahren zu verzeichnen und ist somit auch die älteste Mannschaft im Wettbewerb. Ob dies nun ein Vorteil oder ein Nachteil sein wird lässt sich im Vorfeld nur schwer sagen, so kann man zwar auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz bauen, hat aber eventuell im körperlichen Bereich ein kleines Manko auszumerzen. Ein besonderer Anreiz für die Grieskirchner scheint auch zu sein, dass man es den „Jungen“ doch noch einmal so richtig zeigen will und setzt dabei auch auf die Unterstützung seiner mitgereisten Fans.

Deswegen verwundert auch das Ziel der Mannschaft um die drei ehemaligen Weltmeister Dietmar Weiß, Karl Rick und Stefan Einsiedler nicht, die den Titel gerne mit nach Hause bringen würden.

Mit Joao Victor Fidelis (Schlagmann) und Dao Schmidt (für viele der beste Zuspieler weltweit) verfügen die Österreicher mit den beiden Brasilianern auch über einen Hauch südamerikanischem Flair.

Nach einem eher durchwachsenen Start in die Feldsaison konnte man sich in den vergangenen Wochen steigern und konnte den Grunddurchgang in Österreich für sich verbuchen und hat sich somit direkt für das Finale um die Österreichische Meisterschaft am 29.06.2013 qualifiziert, wo man auf Linz-Urfahr oder Freistadt treffen wird.

 

 

SVD Diepoldsau-Schmitter ( 4.Platz Europacup 2012 )

Der SVD Diepoldsau-Schmitter konnte sich auch bereits im Vorjahr für den Europacup qualifizieren, wo man mit dem 4.Platz abschloss. So geht man in den Europacup 2013 mit der Zielsetzung eine Medaille zu holen, wobei man sich schon darüber bewusst ist wie stark das Teilnehmerfeld ist.

Vor der Saison musste man den Abgang des brasilianischen Nationalspielers Juliano Fontoura und das Karriereende des vielfachen Schweizer Nationalspielers Manuel Sieber hinnehmen. Für diese beiden gestandenen Akteure wurden Spieler aus der eigenen Jugend in das Team integriert und übernehmen nun bereits große Verantwortung.

Daher verfügt man auch mit einem Durchschnittsalter von 21,7 Jahren über den jüngsten Kader beim diesjährigen Sparkassen Europacup und wird sicherlich auf den Trumpf Unbekümmertheit setzten und so versuchen für die ein oder andere Überraschung zu sorgen.

In der Schweizer Meisterschaft befindet sich die Mannschaft um die Nationalspieler Lukas Lässer und Fabian Marthy momentan auf Tabellenplatz vier, ist aber punktgleich mit dem Zweit – und Drittplatzierten und sieht gute Chancen auf das Erreichen des Halbfinales um die Schweizer Meisterschaft.

 

VFK 1901 Berlin ( Vizemeister Deutschland 2012 )

Der VFK Berlin konnte sich aufgrund des letztjährigen Titelgewinns des TSV Pfungstadt für den Europacup qualifizieren und gibt als Ziel eine Medaille aus, nachdem man bei seiner ersten Teilnahme an einem Europacup 2010 auf eigener Anlage noch Lehrgeld bezahlen musste und das Turnier auf Platz vier abschloss. Nun sieht man sich aber gereift und weiß um seine Stärke, die vor allem auf der mannschaftlicher Geschlossenheit und der guten Abwehrleistung aller Spieler basiert.

Das Team besteht aus einer guten Mischung von jüngeren Akteuren und bereits etwas routinierteren Spielern die allesamt bereits über viel internationale Erfahrung verfügen. Auch die Eingespieltheit könnte ein Trumpf sein für die Hauptstädter, so spielt man doch bereits seit etlichen Jahren mit fast identischem Kader.

So ist dem VFK Berlin um den aktuellen Nationalspieler und Schlagmann Lukas Schubert und dem ehemaligen Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Sascha Ball durchaus einiges zuzutrauen beim Europacup.

 

 

Fazit:

 

Der TSV Pfungstadt wird als der große Favorit angesehen und wird beim Europacup die Rolle des Gejagten einnehmen müssen, dies ist die Mannschaft der Gebrüder Thomas aber inzwischen gewöhnt und wird alles daran setzten den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Auch den Teams aus Grieskirchen und Berlin werden Chancen eingeräumt den Titel zu gewinnen oder zumindest ins Finale vorzustoßen, hier wird sehr interessant sein wie sich die beiden Teams im direkten Aufeinandertreffen präsentieren werden.

Der SVD Diepoldsau-Schmitter nimmt gerne die Rolle des Außenseiters ein und wird versuchen mindestens eines der beiden Spiele am Wochenende für sich zu entscheiden um die anvisierte Medaille zu erringen.